Hände auf der Computertastatur

Über den Tellerrand ... nach Berlin

von Elke Szalai(Kommentare: 0)

beim Windmachen durch die Schüler.innen wurde die Kerze, die auszublasen war, einmal umgeschossen mit dem Frisbee und einmal wurde mit nur einmal Wacheln ausgeblasen. Windmessen mit verschiedenen Geräten und Experimente mit teilweisen Leihgaben der HTL Wiener Neustadt brachten Spaß und Vielfalt an Methoden und Inhalten.

Die Ergebnispräsentation und Diskussion der Studie " Präsentation der Expertise „Geschlechterverhältnisse GLOBAL in MINT“ war eine gute Gelegenheit eigene Forschungsergebnisse zur Diskussion zu stellen. Die anwesenden Vertreterinnen der Frauen- und Mädchenberatungszentren brachten gleich ganz andere Blickwinkel aus der Praxis ein. Meine persönliche Erkenntnis aus der Debatte - Gleichstellung geht nur, wenn sich gesellschaftlich und nicht nur im Bildungsbereich etwas bewegt, wenn Burschen- und Männerarbeit mit einbezogen wird - ABER ohne Budgetverschieben zu Lasten der etablierten Mädchen- und Frauenberatungszentren und wir müssen über Arbeitszeiten und die Bewertung nicht entlohnter Arbeit sprechen. Keine neuen Erkenntnisse und auch ein bißchen erschütternd, dass sich hier so wenig bewegt.

Die Teilnahme an unterschiedlichen Webinaren hat die Woche ausklingen lassen.. Ein Tipp dazu - werde digital bietet zu vielen Themen wöchentlich Webinare an! Reinschauen lohnt sich.

Beschaffung war das prägende Thema während der Tage in Berlin. Die Fachsitzung gestaltet von der interdisziplinären Arbeitsgruppe - mit VertreterInnen von Südwind NÖ Süd, der Fachhochschule Burgenland, dem Büro Planung und Vielfalt, der Universität Wien und der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems - fand am Deutschen Kongress für Geographie in Berlin an der Humboldt Universität statt. Internationale Beispiele boten reichlich Diskussionstoff über faire und gendergerechte Gestaltung, die Meßbarkeit der Indikatroen, aber auch die Sinnhaftigkeit der Auswahl der Ausschreibungsinsturmente und Anzahl der Zuschlagskriterien. Die unterschiedlichen Erfahrungen zeigten, weniger ist mehr und bringt eine klare Zielformulierung, schafft (rechtliche) Sicherheit für ausschreibende Stellen, aber auch für Bieter.innen. Ausgehend von der Fachsitzung in Berlin werden in den nächsten Monaten internationale Projektkooperationen für Forschung und Entwicklung zum Thema „Faire Beschaffung“ vorbereitet.

Die eigenen Arbeits- und Beschaffungsvorgänge wurden in einem Interview für das Forschungsprojekt "Gemeinwohl-Ökonomie im Vergleich unternehmerischer Nachhaltigkeitsstrategien" an Hand der Auftakt GWÖ-Bilanz von Planung&Vielfalt diskutiert. Spannende Leitfrage der Wissenschafterinnen regten zur Reflexion und zur Schärfung der formulierten Ziele an. Es kann also weitergehen mit der geplanten Bilanz 2016, in die die Inputs aus Fachsitzung und Interview einfließen können.

Weniger ist mehr - aber nicht in Berlin! Vieles wurde teilweise zu Fuß erkundet und die städtebauliche Struktur ist für eine Planerin jedes Mal faszinierend. Die unheimlich breiten Straßenquerschnitte lassen städtebaulichen Größenwahn und autogerechte Stadt nochmals intensiv erleben. Die dadurch tollen Blickachsen in der Stadt belohnen die Fußgängerin! Auch Grün gibt es ja genug in Berlin - bei diesem Besuch wurden die klassischen Landschaftsgärten ausgelassen, aber der Prinzessinnengarten besichtet. In diesem Kollektiv kann auch wunderbar gegessen werden und das alle bei strahlendem Sonnenschein.

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