Hände auf der Computertastatur

Monatsthema Wissensmanagement, Lehre und Wissenschaft

von Elke Szalai(Kommentare: 0)

stehen im Fokus von Vermittlung der Thematik Wissensmanagement in Präsenz- und Onlineveranstaltungen. Am Campus der virtuellen Pädagogischen Hochschule begleite ich seit zehn Tagen, die mittlerweile sechste Gruppe beim Onlineseminar "Wissensmanagement für LehrerInnen". Ich bekomme, wie immer, spannende Einblicke in die Möglichkeiten Wissensmanagement in einer Schule zu betreiben. Diese - eh klar - unterscheiden sich ganz wesentlich nach Größe der Schule, nach Struktur, Schwerpunkten, aber auch Engagement vom Kollegium. Was in dieser aktullen Lerngruppe besonders deutlich wird, wir haben langsam den Methoden- und Toolsoverkill und gutes Wissensmangement kann nur mit klarem Ziel und passenden Tools funktionieren. Anders wird einfach Frust produziert, weil Wissensmanagement mehr Ressourcen bindet als freisetzt.

Die ergänzende eLecture zum Thema "Wissensmanagement - Methoden und Beispielen", die am 30. Jänner 2017 um 17.00 Uhr stattfindet, bietet mir die Möglichkeit aktuelle Beispiele aus meinen diversen Kurse und Lehrveranstaltung vom Vorjahr vor-  und zur Diskussion zu stellen. Der Fokus, den wir hier gewählt haben, ist diesen abstrakten Begriff mit Beispielen zu erklären und so zu beleben.

An der Universität Wien geht langsam die Lehrveranstaltung "Wissensmanagement in der Regionalentwicklung" zu Ende. Bereits gestern haben die Studierenden ihre fünf Fallbeispiele präsentiert. Fünf Regionen in Österreich wurden auf sichtbares Wissensmanagement durchleuchtet. Alle Gruppen haben tolle Beispiele gefunden und selbstständig mit Dokumentenanalyse, Interviews und Literatur bearbeitet und analysiert. Alle Gruppen haben ein für die Region passendes Wissensmodell gewählt und die Analysen entlang der Modelle vorgestellt. Eine Gruppe hat sogar zwei Modelle eingebaut und eine andere hat in ein fertiges Modell, die Tools und Projekte, die erfasst wurden, um den Brain Drain zu stoppen, direkt den Wissensmanagementphasen zugeordnet. Sogar eine kleine Einbettung in die Kategorien, die einer Wissensbilanz Made in Germany zu Grunde liegen, hat Platz gehabt.

Aus allen diesen Erfahrungen lerne ich und kann diese diversen Beispiele weitergeben. Als Einzelunternehmerin kann ich - durch Austausch mit außen - auch als lernende Organisation durchgehen, oder?

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