Forschung und Lehre

Forschung und Lehre gehören zusammen für mich. Fundierte Grundlagen aus der (eigenen) Forschung können in der Lehre auch gleich zur Diskussion und Reflexion gestellt werden. DAls Unternehmerin gestalten sich Forschungsvorhaben auch herausfordernd und die geschaffenen Grundlagen wollen auch verwendet werden, daher ist die Verbindung zwischen Theorie und Vermittlung ein wichtiger Pfeiler im Unternehmen. Als freie Lektorin unterrichte ich an unterschiedlichen Universitäten und Fachhochschulen - meist f2f kombiniert mit eLearning.

Der größte Forschungsschwerpunkt ist die Genderforschung in Verbindung mit planerischen Themen und der Nachhaltigkeitsforschung. (Geschlechter) Gerechtigkeit und die Herstellung von Chancengleichheit mittels Sichtbarmachen von Ungleichheiten, Ursachen dieser Befunde und die Suche nach Verbesserungsvorschläge begleiten meine Forschungsarbeit. Gearbeitet wird in enger Abstimmung mit den Auftraggeber.innen und qualitativen sowie quantitativen Methoden. Dabei wird auch das große vielfältige Netzwerk und die vorhandene Expertise genutzt.

Referenzen

Wissensmanagement in der Regionalentwicklung

Die Lehrveranstaltung an der Universität Wien, die Elke Szalai bereits zum zweiten Mal anbietet, ist konzipiert für Studierende der Geografie im Master. Inhalte die erarbeitet werden verbinden die Elemente der Regionalentwicklung, die ja wissenintensive ist und Methoden des Wissensmanagements, um diese Wissensarbeit in der Regionalentwicklung zu steuern. Die Studierenden lernen die Geschichte des Wissensmanagements kennen, theoretische Bezüge zu Management und Wissen in Organisation, lernen Wissensmodelle kennen und Methoden des Wissensmanagements. In Zentrum steht die Vermittlung unterschiedlicher Methoden und Werkzeuge und das selbst ausprobieren der erlernten Methoden an Hand eines Fallbeispiels. Die Präsentation eines wissenschaftlichen Posters rundet die Lehrveranstaltung ab.

Auftraggeber.in: Universität Wien, Laufzeit: September 2016 bis Jänner 2017

Gender Action Plan IT Schulen Albanien

Eingebettet in das laufende Trainings- und Beratungsprojekt wurde ein Gender Action Plan formuliert. Planung&Vielfalt hat die Grundlage verfasst, die alle Phasen der Implementierung von Gender Mainstremaing an IT Schulen inklusive Beispielen zur Analyse, strategischen Entwicklung, Projektentwicklung und Evaluierung, abbildet.

Die Lehrerinnen und Lehrer, die am Zweijahresgesamtprojekt teilnehmen, haben beim letzten Gendertrainings des Jahres im Dezember 2016 rückgemeldet und ergänzt. Nach der Überarbeitung liegt nun ein theoretisch fundierter Praxisleitfaden vor.

Auftraggeber.in: kultur kontakt Austria , Laufzeit: Oktober bis Dezember 2016

Gender & Health

Diese Lehrveranstaltung verbindet Gesundheitsmanagement und Geschlechterforschung. Die Studierenden der FH Burgenland im Master "Gesundheitsmanagement" lernen Gendertheorien kennen, deren historische Entwicklung und erfassen Gender Mainstreaming als Managamenttool durch die Analyse ihrer eigenen beruflichen Organisationen. Eine Literaturanalyse und ein umfassender blended learning Prozess zum Einstieg ins Thema und die Vertiefung zu gender, medicine und publick health erweitert die Lehrveranstaltungsinhalte. Eine Reflexion geschlechterspezifischer Forschungsmethoden sowie eine Auseinandersetzung mit eigenen Geschlechterbildern rundet die Inhalte ab.

Auftraggeber.in: FH Burgenland, Laufzeit: September 2016 bis Jänner 2017

Seminar Räume zum Leben - Lebensräume und Intersektionalität

Unter dem Titel "Räume zu Leben - Lebensräume und Intersektionalität. Eine kritische Analyse von Frauen- und Männerärumen" arbeiten die Studierenden an Hand von historischer und aktueller Literatur sowie zu konkreten Räumen. Da Ziel der Lehrveranstaltung ist es, einen Einblick in die feministische Theorie zu Architektur und Räumen bis hin zu aktuellen Debatte zu Intersektionalität zu geben. Konkret verknüpft wird die Ausarbeitung der Literatur mit der Analyse von Frauen- und Männerräumen, die die Studierenden bearbeiten wollen.

Seminarergebnis werden Posterpräsentationen der gesammelten Ergebnisse sein. Zwischen den Präsenzphasen ergänzen Onlinesessions den Austausch zum Thema. Das Führen eines Lerntagesbuches erleichtert den Austausch und die abschließende Zusammenführung der Inhalte.

 

Auftraggeberin: Alpen-Adria Universität Klagenfurt / Wien / Graz; Laufzeit: 1. März bis 31. August 2016

Gender BIAS & BAKIP - ein Genderblick auf die Aufnahme in BAKIPs

Seit vielen Jahren wird beklagt, dass Mädchen und Burschen geschlechterstereotype Berufswahlen treffen. Dieser Umstand betrifft nicht nur die technischen Ausbildungen mit (zu) geringem Mädchen- und Frauenanteil, sondern auch Ausbildungsstätten für Kleinkindpädagogik.

Aufbauend auf Erfahrungen aus Gender Screenings von technischen Bildungseinrichtungen, wird im aktuellen Projekt ein Gender Blick auf die Ansprache und Aufnahme an BAKIPS (Bundesanstalt für Kindergartenpädagogik) geworfen. Aus allen neun Bundesländern werden ausgewählte Schulstandorte, ihre Websites bzw. Aufnahmeverfahren analysiert und in Verbindung mit wissenschaftlichen Publikationen zu Geschlechterverhältnissen bzw. Männeranteilen in der Kleinkindpädagogik interpretiert.

Ergebnisse folgen ab Jänner 2016.

Auftraggeber.in: Bundesministerium für Bildung und Frauen; Laufzeit: September 2015 - März 2016

Expertise: Geschlechterverhältnisse GLOBAL in MINT und Ingenieurwissenschaften Fakten - Ursachen - Einschätzungen
Tortendiagramm Geschlechterverhältnisse

Global zeigen sich sehr unterschiedliche Geschlechterverhältnisse in MINT-Berufen. Der gesellschaftliche und kulturelle Kontext spielt eine große Rolle bei der Berufswahl, die die bekannten Gender-Gaps ausmachen. Zugleich wurden in Österreich zahlreiche Maßnahmen getroffen, um Frauen für MINT-Berufe zu begeistern. Die Kurzexpertise soll zeigen, welche Ursachen sich hinter den global unterschiedlichen Zahlen zeigen, wie Frauenanteile in anderen Staaten erhöht werden konnten und welche Maßnahmen, die bereits vorhanden erweitern können.

Auftraggaber.in: Bundesministerium für Bildung und Frauen, Laufzeit: Juli bis September 2015

Lehrveranstaltung "Wissensmanagement in der Regionalentwicklung" Uni Wien

Wissen zu managen ist eine große Aufgabe. Wir nähern uns in der Vorlesung mit Übung den Methoden des personalem und organisationalem Wissensmanagements, der Explizierung von implizitem Wissen und Anknüpfungspunkten zur Regionalentwicklung! Ab 10. März wöchentlich für zwei Stunden...

Auftraggeber.in: Universität Wien, Institit für Geografie und Regionalentwicklung; Laufzeit: Sommersemester 2015

Lehrveranstaltung "eLearning" für Masterstudierende Angewandtes Wissensmanagement FH Burgenland
Bild von Moodle Plattform FH Burgenland

Die Lehrveranstaltung findet im 2. Semester des Studiengangs statt und die Studierenden erhalten einen umfassenden Einblick in Methoden, Werkzeuge und Inhalte im Themenfeld eLearning. Elke Szalai betreut die Studierenden bei der Erstellung ihrer Eportfolios und bietet Inputs zu Plattformen, moocs und Webinare. Gelehrt wird in Online- und Präsenzphasen!

Auftraggeber.in: FH Burgenland, Februar bis Juni 2015

Consulting und Wissensmanagement zum Themenfeld –wirkungsorientierte Haushaltsführung, Gender Mainstreaming und Frauenaktivitäten im BMVIT
Geschlechterverhältnisse BMVIT

Recherche und Expertise zu internationalen und nationalen Studien und Zusammenhängen Frauen-Gender-Mobilität. Es erfolgt die Auswertung aktueller Forschungsergebnisse und die Interpretation aktueller Daten aus Österreich. Es werden Schritte und Maßnahmen abgeleitet, die die Umsetzung des Genderziels der wirkungsorientierten Haushaltsführung des BMVIT unterstützen und konkretisieren helfen.

Gender Screening des eigenen Hauses, aktuelle Mobilitätsdaten, Hintergrundstudien sowie Frauenberichte und ähnliche Dokumente werden die Expertise einbezogen.

Auftraggeberin: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Österreich Laufzeit: bis März 2014

Konzeptionierung und Gestaltung des inhaltlichen Rahmens eines Schwerpunktpanels für die 8. Europäische Konferenz on Gender Equality in Higher Education

Für die 8. Europäische Konferenz in Gender Equality in Higher Education, die an der TU Wien stattfindet sich an sich an Menschen richtet die in der Forschung und Praxis zu Gender, Equalität und Higher Education arbeiten und forschen, wurde ein Panel zur Gender and Eduction im sekundar Sektor konziptioniert und inhaltlich betreut. Die inhaltliche Vorbereitung und Suche nach Referenten/innen wird eines Schulpanels wird von Planung&Vielfalt durchgeführt.

Auftraggeberin: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Österreich, Laufzeit: bis Jänner 2014

Zur beruflichen Einmündung von HTL-Absolventinnen und Absolventen - ein Blick auf Zahlen, Fakten und Rahmenbedingungen – Fokus Absolventinnenens eines Schwerpunktpanels für die 8. Europäische Konferenz on Gender Equality in Higher Education

Im Zuge der Forschungsarbeit wurden Zahlen aus dem ersten österreichweiten Bildungsbezogenen Erwerbskarrieremonitoring (BibEr) vertiefend für alle Absolventinnen und Absolventen einer mittleren oder höheren technisch-gewerblichen Schule ausgwertet. Erstmals stehen Daten zur Verfügung, die u.a. zeigen:

  • Welche Einkommensunterschiede es nach Geschlecht bzw. Ausbilungsschwerpunkt gibt
  • Wie lange Absolventinnen und Absolventen für ihren Jobeinstieg brauchen
  • Wie lange diese ihren ersten unselbständigen Job behalten.

Der Bericht umfaßt auch eine Aufbereitung von weiterführenden Schritten, die es Absolventinnen und Absolventen erleichtern sollen, einen guten und aus Gendersicht gleichberechtigten Einstieg ins Erwerbsleben zu finden.

Auftraggeberin: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Österreich, 2012

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